Praxishilfe „Klimaanpassung in der räumlichen Planung“

Beschreibung: 

Der Umgang mit den Folgen von extremen Wetterereignissen gehört bereits zum Erfahrungsfundus der Siedlungs- und Infrastrukturplanung. In Abhängigkeit von den örtlichen Verhältnissen spielen diese Erfahrungen bereits heute in vielen alltäglichen Planungsprozessen eine mehr oder minder große Rolle. Die neue Herausforderung besteht vor allem darin, dass die Häufigkeit und Intensität von Extremereignissen zunimmt, so dass die voraussichtlichen mittel- und langfristigen Anpassungserfordernisse bei der Planung dauerhafter Raumstrukturen schon heute zu berücksichtigen sind. In der Praxishilfe werden mit Blick auf die Klimaanpassung im Rahmen der gesamt- und teilräumlichen Planung schwerpunktmäßig die zu erwartenden Herausforderungen erörtert, z.B. die Flächenvorsorge zur Freihaltung, Sicherung und Entwicklung klimaökologisch (und lufthygienisch) bedeutsamer Frei- und Ausgleichsflächen (Entlastungsflächen) im Siedlungsraum und Sicherung der Frischluftzufuhr und die Vorbeugung/Minderung zu erwartender/Abbau bestehender Hitzebelastungen im Siedlungsraum sowie Vorsorge vor Dürreereignissen. Die Praxishilfe soll Planerinnen und Planer anregen, Anpassungsmaßnahmen in Planungsprozessen von Beginn an zu integrieren.

Handlungsfelder: 
Mit Grüner Infrastruktur dem Klimawandel angepasst
Forschungsinstitut: 
UBA
Auftragnehmer: 
BKR Aachen; IÖR, Dresden; ISB der RWTH Aachen
Laufzeit: 
Jan 2012 bis Mai 2015