Gartenstadt21 grün-urban-vernetzt

ZUKUNFTSLABOR im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt)

In wachsenden Stadtregionen führt der steigende Bedarf nach Wohnraum zu Nutzungskonflikten um die endliche Ressource Fläche. Einerseits sollen Freiflächen für verschiedene Zwecke gesichert werden, andererseits scheint die Entwicklung neuer Baugebiete unvermeidlich. Gleichzeitig stehen bewährten Ansätzen der Flächenentwicklung zunehmend Alternativen, wie neue Modelle des gemeinschaftlichen Zusammenlebens und der Raumaneignung, gegenüber. 
Diese Entwicklungen legen den Gedanken nahe, dass die Reformideen der historischen Gartenstadt auch heute wieder an Aktualität gewinnen. 
Aus der Analyse der Gartenstadtideen und ihrer Umsetzung sind zehn Thesen zu einer Neuinterpretation des Gartenstadtgedankens entwickelt worden, die Qualitäten einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne eines neuen städtebaulichen Leitbildes "Gartenstadt21 grün-urban-vernetzt" beschreiben.
Vom 6. bis 8. September 2016 haben drei interdisziplinäre Teams bei einem ZUKUNFTSLABOR die entwickelten Thesen visualisiert und konzeptionell interpretiert.