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4. Stadtgrün sozial verträglich und gesundheitsförderlich entwickeln

Öffentliche Grünräume sicherer gestalten

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4. Stadtgrün sozial verträglich und gesundheitsförderlich entwickeln

Das Potenzial urbaner Gärten nutzen

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4. Stadtgrün sozial verträglich und gesundheitsförderlich entwickeln

Barrierefreiheit in Außenräumen herstellen

Das Leitbild der Behindertenrechtskonvention ist „Inklusion“. Deshalb ist es Ziel, dass öffentliche Grün- und Freiräume für alle uneingeschränkt zugänglich und nutzbar sind. Aufbauend auf dem 2014 herausgegebenen „Leitfaden Barrierefreies Bauen“ wird der Bund bundesweit gültige Festlegungen für Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung von Außenräumen entwickeln. Der Bund wird prüfen, inwieweit auf Grundlage des § 8 Absatz 5 Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) Anforderungen zur barrierefreien Gestaltung von zu sanierenden oder neu zu gestaltenden Grünanlagen ergänzt werden können.

Die Förderprogramme „IKK-Barrierearme Stadt“ und „IKU-Barrierearme Stadt“ der KfW unterstützen Kommunen beziehungsweise kommunale Unternehmen und soziale Organisationen bei der Reduzierung oder Beseitigung von Barrieren sowie zum alters- und familiengerechten Umbau der kommunalen und sozialen Infrastruktur. Im öffentlichen Raum ist unter anderem auch die Umgestaltung von Park- und Grünanlagen förderfähig.
Bei allen Maßnahmen sollte gewährleistet sein, dass es keine Einbußen in Bezug auf die Barrierefreiheit geben wird. Dies geht mit den Zielen des Bündnisses für Bezahlbares Wohnen und Bauen einher, in dem quartiersbezogene Demografie-Konzepte empfohlen werden, um bestehende Programme zur Förderung einer barrierearmen Stadt zu ergänzen.