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4. Stadtgrün sozial verträglich und gesundheitsförderlich entwickeln

In der Städtebauförderung die Bedeutung des Ansatzes von Umweltgerechtigkeit durch Stadtgrün stärken

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4. Stadtgrün sozial verträglich und gesundheitsförderlich entwickeln

Öffentliche Grünräume sicherer gestalten

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4. Stadtgrün sozial verträglich und gesundheitsförderlich entwickeln

Gerechte sozialräumliche Verteilung von Grün sicherstellen

Städtische Park- und Grünanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit der Menschen. Sie sind Erlebnis-, Begegnungs-, Bewegungs- und Erholungsorte. Sozial benachteiligte Stadtteile weisen derzeit häufig eine schlechtere Versorgung mit Grünflächen auf. Der Bund wird sich dafür einsetzen, dass unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes bis zum Jahr 2020 die Durchgrünung der Siedlungen einschließlich des wohnumfeldnahen Grüns deutlich erhöht, die Grünflächenversorgung in sozial benachteiligten Wohngebieten gestärkt und diese möglichst an den gesamtstädtischen Durchschnitt angeglichen wird. Mit einem „Instrumentenkasten Umweltgerechtigkeit für Kommunen“ wird der Bund die Kommunen dabei unterstützen, Gebiete zu identifizieren, die neben einem niedrigen Versorgungsgrad mit Grün gleichzeitig einen niedrigen Sozialindex aufweisen. Er soll eine Handlungsanleitung für ein sozialräumliches und gesundheitsbezogenes Umweltmonitoring enthalten. Ziel ist es, den Bedarf für grünordnerische Verbesserungsmaßnahmen präziser einschätzen und Prioritäten bei Investitionen in Grün setzen zu können.